Goldener Kirchturm

Zum 11. Mal lobt die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland (EKM) den Wettbewerb „Goldener Kirchturm“ aus. Mit dem Ehrenamts-Preis sollen gelungene Modelle zum Erhalt von Kirchen ausgezeichnet sowie zur Nachahmung empfohlen werden. Das Preisgeld beträgt für die beiden ersten Plätze in Thüringen und Sachsen-Anhalt jeweils 4.500 Euro sowie für die jeweils beiden zweiten Plätze 1.500 Euro.

Ausgezeichnet werden können Fördervereine, Freundes- und Arbeitskreise sowie Initiativen der Kirchengemeinden. Einsendeschluss für die Bewerbungen ist der 31. Januar 2019. Der Preis wird zum jährlichen Treffen der Kirchbaufördervereine überreicht.

„Was in den Kirchbaufördervereinen für Dorf- oder Stadtkirchen geleistet wird, ist bemerkenswert und verdient öffentliche Aufmerksamkeit. Unser Wettbewerb tut genau das“, sagt Propst Christoph Hackbeil, Beauftragter der EKM für die Kirchbauvereine. Die Engagierten könnten gleich doppelt gewinnen: Geld und Aufmerksamkeit. „Beide sind wichtig für die Vorhaben an Kirchengebäuden“, so Hackbeil. Mit dem Preis sei in den vergangenen Jahren die Aufmerksamkeit einer breiten Öffentlichkeit auf das Engagement der Kirchbaufördervereine gelenkt worden.

Kriterien der Auslobung sind besonderes ehrenamtliches Engagement, Lösungen für langfristige Projekte, kreative Modelle von Fundraising und Spendenmanagement, Projekte mit der Kommune und anderen Trägern sowie kreative Vorhaben für die Nutzung von Kirchen und Kirchenräumen.

Der Förderpreis „Goldener Kirchturm“ wird jährlich von der EKM jeweils für die Nordregion (Propstsprengel Stendal-Magdeburg und Halle-Wittenberg) und für die Südregion (Propstsprengel Gera-Weimar, Eisenach-Erfurt und Meiningen-Suhl) vergeben. Die „Goldenen Kirchtürme 2017“ gingen für den Bereich Thüringen an den Kirchbauförderverein Wülfingerode und für den Bereich Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Sachsen an den Förderverein St. Bonifatius in Vatterode.