Oberkirche Arnstadt

Oberkirche bis zum 2. März 2019 geschlossen!

Die Oberkirche in Arnstadt ist ein schlichter, einschiffiger Bau eines Franziskanerklosters aus dem 13. Jahrhundert, der auf einer Anhöhe am südlichen Rand der Arnstädter Altstadt errichtet wurde.



Adressdaten


Daten & Fakten


  • Baujahr: 1246
  • Baustile: spätgotische Hallenkirche
  • Besonderheiten: ehemals Kirche des Franziskanerklosters, später Hofkirche, baulich mehrfach verändert, barocker Altar, barocke Kanzel und Taufanlage, Herrschaftstühle, Bilderemporen
    z.Z. wird noch renoviert.
    Die Kirche wird durch den Verein Oberkirche Arnstadt e.V. offengehalten.
  • Öffnungszeiten Sommer: Montag bis Freitag jeweils von 10.00 bis 12.00 und von 13.00 bis 15.00 Uhr, Samstag und Sonntag jeweils von 11.00 bis 15.00 Uhr
  • Öffnungszeiten Winter: Oberkirche bis zum 2. März 2019 geschlossen!

    Montag bis Freitag jeweils von 10.00 bis 12.00 und von 13.00 bis 15.00 Uhr, Samstag und Sonntag jeweils von 11.00 bis 15.00 Uhr, Samstag und Sonntag im Januar und Februar geschlossen

Profil


Führungen - Wir bieten auf Nachfrage Führungen an. Kirchenführer - Wir bieten einen gedruckten Kirchenführer. Veranstaltungen - Wir führen besondere Veranstaltungen durch (z.B. Konzerte oder Ausstellungen). Reformation - Unsere Kirche ist ein Ort der Reformationsgeschichte. Rad- oder Wanderweg - Wir liegen an einem Rad-/wanderweg. Toilette - Im Umkreis von 100m finden Sie eine öffentliche Toilette.

Beschreibung


Der Innenraum misst 60 mal 11 Meter, die Decke ist als Holztonne ausgeführt und stammt aus dem 18. Jahrhundert. Die Kirche war ursprünglich turmlos. Im 15. Jahrhundert wurde der Turm errichtet, der seitdem die 60 cm überhängende, mächtige Nordwand des Gebäudes abstützt. Teile des Kreuzganges sind noch erhalten, jedoch sanierungsbedürftig. Weitere Gebäude des Klosters dienen heute der evangelisch-lutherischen Kirchgemeinde Arnstadt als Diensträume, Wohnung und Gemeindezentrum.

Der Innenraum ist vor allem durch den großen frühbarocken Altar, die Fürstenstände und Emporen und das Taufbecken geprägt, welche alle aus dem 17. Jahrhundert stammen. Der ursprüngliche als Tryptichon und Klappaltar ausgeführte frühgotische Altar der Franziskaner steht seit dieser Zeit in der Arnstädter Liebfrauenkirche. Zahlreiche Gemälde aus derselben Zeit zeigen biblische Szenen und schmücken die Ballustraden der Emporen.

Das Foto zeigt den Zustand der Kirche kurz nach dem zweiten Weltkrieg. Sanierungsrückstand und eindringender Regen führten in den sechziger und siebziger Jahren zu starkem Verfall der Innenausstattung. Der nördliche Adelsstand (rechts im Bild) sowie die Kanzel waren ausgebaut und eingelagert, ebenso die Figuren des Taufbeckens. Mittlerweile können Sie wieder an ursprünglicher Stelle besichtigt werden. Die Orgel aus der Gründerzeit ist nicht mehr funktionstüchtig.

In der Oberkirche ist die Atmosphäre des Franziskanerklosters noch ebenso spürbar wie das Jahrhundert nach der Reformation. Dass die Kirche im Wesentlichen seit dem 18. Jahrhundert nicht umgestaltet wurde, verleiht ihr eine besondere Authentizität.

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